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Rolladen als zusätzlicher sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz

Viele Häuser und Wohnungen haben Rolladen. Die meisten Bewohner nutzen sie als „Sichtschutz“ und fahren sie abends herunter. Vielen ist nicht bewusst, dass Rolladen auch eingesetzt werden können, um das Raumklima zu regulieren.

Im Winter macht es Sinn, die Rolläden als zusätzliche Fenster-Außenisolierung herunterzufahren und zu Nachtzeiten und Tageszeiten solange unten zu belassen, solange niemand durch das Fenster schauen möchte.

Im Sommer ist es empfehlenswert, die Rolläden immer bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Fenster herunterzufahren, um ein zusätzliches Aufheizen der Räume zu verhindern. Gerade bei den wegen des Klimawandels heißeren Sommertemperaturen können Sie so die Behaglichkeit deutlich verbessern.

Man kann die Rolläden von Hand bedienen. Komfortabler ist es natürlich, wenn die Rolläden mit einem elektrischen Motor und einem Bedienschalter ausgestattet sind. Dann lassen sich die elektrischen Bedienschalter gegen zeitgesteuerte Schalter (die natürlich nach wie vor auch von Hand weiter bedienbar sind) austauschen und die gewünschten Öffnungs- und Schließzeiten programm-ieren. Im Ergebnis hat man ein Haus oder eine Wohnung mit einem sehr viel ausgeglicheneren, automatisierten Energie-Management. Die Energierechnung wird es Ihnen danken.

Hinweis für Besitzer von Gurt-getriebenen Rolläden: Es gibt im Übrigen auch elektrische, nachrüstbare Gurt-Rollsysteme mit Zeitschaltuhr. Die Umbaukosten sind gegenüber einer Umrüstung auf elektrische Rolläden mit Direktantrieb um etwa 50% niedriger.